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Energiekonferenz 2017: Ab jetzt dürfen wir Verschwender sein!


Es ist an der Zeit: Ab jetzt dürfen wir wieder Verschwender sein. Zumindest vertrat Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld diese Ansicht am 16.11.2017 auf der alljährlichen Energiekonferenz der Stadtwerke Strausberg GmbH im Tagungsraum TP6 des STIC. Als Energiebotschafter der Bundesregierung zeigte er neue Wege im Umgang mit Ressourcen und Energie auf und begeisterte die Zuhörer mit innovativen Lösungen und eloquentem Auftritt.

Stadtwerke-hauseigene Ressourcen und Energien werden sicher in den nächsten Jahren in die Umsetzung des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende und des Messstellenbetriebsgesetzes investiert werden. Dazu gab es aktuelle Informationen von Joachim Albersmann, Senior Manager bei der PwC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Im Mittelpunkt der Energiekonferenz stand aber wieder unsere Stadt Strausberg, und so wurde mit Experten über Chancen und Risiken von Solarthermie-Großanlagen und Mieterstrommodellen diskutiert. Vergangenheit und Zukunft Strausbergs hatte man mit der CO2-Bilanz 2016 und der Lokalen Agenda 2030 natürlich fest im Blick. Im Foyer des STIC präsentierte sich während der Konferenz die Verbraucherzentrale Brandenburg e. V.. Als Ansprechpartner vor Ort stellte sich Energieberater Peter Maaß den Konferenzteilnehmern vor. Herr Maaß berät derzeit jeden ersten Donnerstag im Monat in der Stadtverwaltung und führt zudem die Checks bei den Verbrauchern daheim durch.

Am Ende konnte Moderatorin Gesa Reschke, Referentin der Geschäftsleitung der Stadtwerke Strausberg GmbH, unter Rückgriff auf das Vokabular Prof. Leukefelds feststellen: „Der ‚fossile Furz‘ Strausbergs ist im Jahr 2016 kleiner als geplant. Das ist eine gute Nachricht. Wir stehen gut da in Strausberg. Deutschland und die Welt hingegen konnten ihre CO2-Ziele bisher nicht einhalten. Deshalb ringt man auch gerade in Bonn auf der UNO-Klimakonferenz um konkrete Ziele und Schritte, um den Klimavertrag von Paris aus 2015 mit Leben zu füllen. Weil man aber schon ahnt, dass die Ziele nicht so schnell wie ursprünglich gedacht, erreicht werden, diskutiert man dort nebenbei inzwischen zum Teil abenteuerliche Methoden, um CO2 der Atmosphäre zu entziehen und die Erde mit dem so genannten Geoengineering künstlich herunterzukühlen. Ein Vorschlag, der gerade ernsthaft diskutiert wird, sieht vor, Basaltgestein aus Gebirgen fein zu zermahlen und dann in der Landschaft oder im Meer zu verteilen. Das CO2 kann in diesem Gestein dann als Karbonat gebunden werden. Um tatsächliche Effekte zur Entsäuerung der Meere zu erzielen, müssten allerdings ganze Gebirge wie die Dolomiten abgetragen, geschreddert, transportiert und in Wasser gelöst werden.

In Strausberg sind wir gut aufgestellt, aber wir müssen am Ball bleiben, und dazu haben wir Stadtwerke unsere Ideen heute vorgetragen. Letztlich muss aber jeder Einzelne am Ball bleiben, weil wir in unserer Gesellschaft zwar schon weit gekommen sind, aber das ganz große Umdenken noch immer nicht stattgefunden hat. Sonst würde nicht mehr jeder wie selbstverständlich morgens in sein Auto mit Verbrennungsmotor steigen.“

Programm und Vorträge
Eröffnung – Elke Stadeler, Bürgermeisterin der Stadt Strausberg
Intelligent verschwenden. Neue Wege im Umgang mit Ressourcen und Energie. – Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld, Energiebotschafter der Bundesregierung
Die Digitalisierung der Energiewende und das Messstellenbetriebsgesetz. – Joachim Albersmann, Senior Manager bei der PwC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Große Solarthermie. Eine Chance für regenerative Fernwärme? – Christian Stadler, Managing Director bei der Arcon-Sunmark GmbH
Mieterstrom. Berichte aus der Praxis. – Chris Werner, Energieberater bei Solartechnik Mitteldeutschland
Lokale Agenda Strausberg 2030. Fortschreibung 2017. – Dr. Hans-Dieter Nagel, Vorsitzender des Agendabeirates der Stadt Strausberg
Die CO2-Bilanz für Strausberg 2016 und die Zukunft unserer Erzeugeranlagen. – Uwe Fügener, FBL Erzeugeranlagen/Wärmenetz der Stadtwerke Strausberg GmbH
Moderation: Gesa Reschke, Referentin der Geschäftsleitung, und Stefanie Pflügner, FBL Energiehandel der Stadtwerke Strausberg GmbH

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